Überblick zur GeschichteTafeln zur Geschichte der Evangelischen Jugendburg Hohensolms

Von 1924 bis 2023 wird die Hohensolmser Burg zum Begegnungs- und Lernort für Jugendliche. Die Geschichte der Evangelischen Jugendburg spiegelt die Geschichte und die Entwicklungen der Evangelischen Jugendarbeit sowie der Evangelischen Kirche im 20./ 21. Jahrhundert wider.

Der Hohensolmser Freundeskreis e.V. - Verein zur Förderung der Evangelischen Jugendburg Hohensolms will diese Geschichte lebendig erhalten. Zu diesem Zweck hat er 2019 verschiedene Tafeln zur Geschichte der Evangelischen Jugendburg Hohensolms entwickelt und erstellt, um einen grundlegenden Überblick über Geschichte der Evangelischen Jugendburg geben.

Auf den insgesamt elf Tafeln können die Besucher im Burg-Außengelände, am historischem Ort, Informationen zu unterschiedlichen Themen und Epochen aus der Geschichte der Evangelischen Jugendburg aber auch zur Baugeschichte der Burg, zur Geschichte der Grafen- bzw. Fürstenfamilie und zur Hohensolmser Kirche finden.

Burgen im Mittelalter

Burgen waren befestigte Orte zur Sicherung der Bewohner und ihres Besitzes gegen mögliche Angreifer. Sie dienten auch als Herrschaftssitz und zur Repräsentation. Für die Bewohner war eine Burg recht sicher, jedoch auch mühsam und unbequem.

Die Kirche in Hohensolms

Zunächst als Burgkapelle erbaut wurde die neue Kirche 1454 in den Rang einer Pfarrkirche für das ganze Dorf Hohensolms erhoben. Geweiht wurde sie dem heiligen Christophorus.

Die Hohensolmser Burg

Ursprünglich als Wehrburg gebaut wird die Hohensolmser Burg im Laufe der Zeit zu einem Wohnschloss umgebaut.

Bundesheim der Christdeutschen Jugend

Im Jahre 1924 konnte die „Christdeutsche Jugend“ in der Hohensolmser Burg Räume anmieten und als ihr Bundesheim beziehen.

Heimvolkshochschule

Die „Christdeutsche Jugend“ verstand sich als „Bildungsbewegung“. Neben dem gemeinsamen Leben bei Wanderungen und Freizeiten, dem Diskutieren, Feiern von Festen und der Verpflichtung auf gemeinsame Aufgaben und Ziele hatte die Bildungsarbeit einen hohen Stellenwert. Einen großen Schwerpunkt der Bildungsarbeit nahm die „Heimvolkshochschule“ ein.

Die Jugendburg während der nationalsozialistischen Herrschaft

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933 endete die freie Arbeit aller Jugendverbände und -bünde, auch die der kirchlichen Jugendarbeit und deren Bildungseinrichtungen. Bald wurde die Arbeit der „Christdeutschen Jugend“ auf der Jugendburg vom Staat untersagt. Hohensolms wird in dieser Zeit zur Zufluchts- und Bildungsstätte der „Bekennenden Kirche“.

Die Tor-Weg-Wohnung (TWW)

Was anfangs nur ein Experimentierfeld von Spiel- und Theaterpädagogen war, entwickelte sich nach kurzer Zeit zu einer selbstständigen und ernst zu nehmenden Bewegung in der kirchlich-kulturellen Bildungsarbeit, die Teil des Burglebens war.

Jugendburg der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) übernahm Ende 1952 vom „Verein für Bibelarbeit Hohensolms“, der aus der „Christdeutschen Jugend“ hervorging, die Trägerschaft der Jugendburg.

Freizeiten, Seminare und Workshops

Das Spektrum der Gruppen und Veranstaltungen auf der Evangelische Jugendburg Hohensolms ist vielfältig und bunt. Sie hat sich zu einem Ort entwickelt an dem die Vielfalt und der Reichtum Evangelischer Jugend(bildungs)arbeit sichtbar und erlebbar wird.

Leitende Persönlichkeiten auf der Jugendburg

Wechselnde Gäste bringen mit ihren Ideen, ihrer Arbeit und ihren Festen Leben auf die Evangelische Jugendburg. Für den „Geist des Hauses“ sorgen die ständigen Mitarbeiter.

Die Grafen zu Solms

1212 wurde erstmals mit einem Heinrich ein Graf Solms urkundlich belegt. Sein Gebiet war noch zerstreut, reichte aber schon bis zum heutigen Hohensolms und den benachbarten Orten Königsberg und Erda.

Broschüre mit allen Tafeln als PDF-Datei